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Gardelegen

Geschichte
- 1186: erste Erwähnung Gardelegens als Sitz des Heinricus comes de Gardelege
- 1196: auch als Burg und Flecken in der Lehensauftragung brandenburgischer Güter an
  das Erzbistum Magdeburg erwähnt
- 1314: Verleihung des Braurechtes, seither wird das Garleybier gebraut
- 1316: Erwerb des Schulzenamts und damit die „Hohe Gerichtsbarkeit“
- 1353: Beitritt zum Altmärkischen Städtebund
- 1358: Beitritt der Hanse
- 1553: Bau der Stadtbefestigung mit Magdeburger, Stendaler und Salzwedeler Tor abgeschlossen
- 1658, 1667 und 1685: Zerstörung großer Teile Gardelegens durch Stadtbrände
- 1715: Gardelegen erhält eine brandenburgisch-preußische Garnison
- 1816: Gardelegen wird Kreisstadt
- in der Endphase des Zweiten Weltkrieges starben am 15. März 1945 52 Menschen bei einem Angriff
  der 8. US Air Force auf die Bahnanlagen von Gardelegen
- Zerstörung der Nicolaikirche und anderer Gebäude
- am 13. April 1945 grausamer Massenmord in der Nähe Gardelegens: in der Isenschnibber Feldscheune
  ermordete die SS auf Anweisung des NSDAP-Kreisleiters Gerhard Thiele und mit Unterstützung der Bürger
  der Stadt 1016 KZ-Häftlinge
- einen Tag später wurde die Stadt kampflos der US-Armee übergeben
- im Sommer 1945 zogen die Amerikaner vereinbarungsgemäß aus dem von ihnen besetzten Teil der
  Sowjetischen Besatzungszone ab
- Truppen der Roten Armee rückten in Gardelegen ein
- 1952 wurde Gardelegen Kreisstadt im Bezirk Magdeburg
- am 10. März 1964 schoss die sowjetische Flugabwehr in der Nähe der Stadt ein US-Aufklärungsflugzeug
  des Typs RB-66 ab, der Besatzung warf man Spionage vor
- am 1. Juli 1994 Verlust des Kreisstadtstatus
- seit 28. Mai 2008 trägt die Stadt den Namenszusatz Hansestadt

Sehens- und Erlebenswertes
- Wallanlage (Teil des Netzwerks Gartenträume Sachsen-Anhalt)
- Marienkirche (evangelisch)
- Nicolaikirche (im Zweiten Weltkrieg zerstört, seither Ruine)
- St. Michael-Kirche (1898 erbaut, katholisch)
- Rathaus
- alte Fachwerkhäuser in der Innenstadt
- Roland-Statue
- Otto-Reutter-Denkmal
- Salzwedeler Tor mit Torwächter
- Stendaler Tor
- Reste der Stadtmauer
- Segelflugplatz

Elberadwege ⁄ Touren


Straße der Romanik (9 Tage)

Straße der Romanik (9 Tage) Dorfkirchen, Klöster, Dome, Burgen und Stadtanlagen – Sachsen-Anhalt ist reich an historischen Denkmälern aus der Zeit des Mittelalters. Einblick in diese Epoche gibt uns die „Straße der Romanik“. Das Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg ist ihr Ausgangsort und Verbindungspunkt zwischen der Nord- und Südroute in Sachsen-Anhalt. Erleben Sie eine Zeitreise durch die Jahre von 950 bis 1250. Folgen Sie zunächst dem Elberadweg nach Norden. In Jerichow finden Sie das Prämonstratenserstift, ein Hauptwerk der romanischen Baukunst. Auf dem Altmark-Rundkurs fahren Sie nach Salzwedel mit der St. Lorenzkirche aus dem 13. Jahrhundert, die als architektonische Besonderheit gilt. Nach einer Reihe von Kirchen und Klöstern in Orten entlang der Nordroute gelangen Sie bis nach Gardelegen, wo Sie ein „Gartentraum“ erwartet. In der geschichtsträchtigen Domstadt Magdeburg beginnt und endet Ihre Radreise in die Vergangenheit.
Reisedetails & Buchung / Anfrage
ab 498.00 € p.P.